Handzettel, Thesenpapier & Vorschläge

An dieser Stelle finden Sie unser Thesenpapier und unseren Handzettel:

Thesenpapier Schützt den Schönbuch

Den Handzettel gibt es in einer Version zum Versenden per E-mail:

schutz_schoenbuch_Flyer_klein

sowie als größere A4-Version mit Vorder-und Rückseite:

Flyer Schönbuch A4

Neben aller Kritik wollen wir an dieser Stelle auch auf alternative Methoden hinweisen, die in anderen Wäldern zum Einsatz kommen:

„Den Waldboden schonen – Vorsorgender Bodenschutz beim Einsatz von Holzerntetechnik“ von Martin Grüll in „Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Band 47“ 

zum Artikel.

Zur Problemlösung umweltverträglicher (standortgerechter) Holzerntetechnik wird in dem Beitrag ein standortzentriertes Entscheidungsmodell vorgestellt, das durch die Klassifizierung des natürlichen Werts des Bodens, der technischen Befahrbarkeit des Standorts und der technischen Eignung des Holzernteverfahrens eine kombinierte, standörtlich-technische Verfahrensbewertung ermöglicht. In dem Beitrag werden erstmalig der Gedanke der Berücksichtigung des Bodenwertes und -bei Schäden durch die Maschineneinsätze – die Sanierungkosten bei der Kalkulation der Kosten für die Erntemaßnahmen in Verbindung gebracht. Der Waldbesitzer ist bei einer ordnungsgemäßen Waldwirtschaft zur Bodenschutzvorsorge gesetzlich verpflichtet. Siehe Waldgesetz Baden-Württemberg § 14.

Einsatz von Rückepferden bei Saarforst

rueckepferde_saarforst

Der Einsatz von Rückepferden stellt eine naturnahe Waldbaumethode dar und hat im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung eine Reihe von Vorteilen gegenüber Maschinen.

http://www.saarforst-saarland.de/waldbewirtschaftung-mainmenu-88/einsatz-von-rueckepferden-mainmenu-229

(Bild eines Rückepferdes mit freundlicher Genehmigung von Saarforst)

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6 Gedanken zu „Handzettel, Thesenpapier & Vorschläge

  1. Vielen Dank für Ihren Einsatz für den Schönbuch. Auch mir sind die von Ihnen genannten Schäden als sehr häßlich, wider aller Natur und nur dem Gelderwerb dienlich erschienen. Wie eine Behörde so einen Einsatz befehlen kann und gleichzeitig behautet, den Schönbuch zu schützen, ist mir vollkommen unverständlich.

    Freundlichen Gruß
    Gesk

    • Hallo Susanne,
      eine Unterschriftenaktion ist natürlich ein wichtiger Beitrag, die Haltung der Menschen zu den Schäden zu dokumentieren. Zunächst wollen wir die Menschen informieren, um dann vor Ort, Aktionen, auch eine Unterschriftenaktion folgen zu lassen.
      Grüß Sie herzlich, Harald Kunz

  2. Zumindest sollte man – durch eine Unterschriftenaktion unterstützt – Herrn Kratzer klarmachen, dass sehr wohl eine in der Bevölkerung weiter verbreitete Meinung dazu vorhanden ist – und zwar eine äußerst ablehnende. Nur wegen der Aussichtslosigkeit, gegen eine Behörde mit solchen Beschwerden anzugehen, hat wohl mancher Bürger bisher nichts dazu verlauten lassen – so auch ich.

    • Ihre Aktion ist sehr wichtig. Auch uns stört es schon lange, daß der Erholungswert des Waldes zu kurz kommt. Der Wald wird zu sehr als Wirtschaftsfaktor für Holz gesehen.Gefördert wird diese Entwicklung durch immer mehr Öfen und Kamine, die au ch noch durch Rauchgase mit gesundheitsschädlichem Feinstaub die Luft verschmutzen. Auch wird es immer auffälliger, daß im Schönbuch und auch Gemeindeforsten ein wildes Gesträuch an Zweigen und Ästen auf dem Waldboden herumliegt.Das gab es früher nicht. Man ist nur an den Stämmen interessiert (das bringt Geld) und die Pflege (kostet Geld) bleibt auf der Strecke. Kritisiert man das bei einem Forstbeamten, heißt es: das wäre zur Waldboden-Düngung!. Das würde aber voraussetzen, daß die Zweige und Äste gehäxelt werden müßten. Kaum ein Mensch noch Tier kommt mehr durch das Dickicht. Auch hier müßte sich dringend was ändern.
      Mit freundlichen Grüßen
      Marianne und Ulrich Ade, Böblingen

  3. Hallo Herr Kunz,
    ich finde Ihren Einsatz für unseren Wald super.
    Es ist wirklich eine Schande, wie da Raubbau betrieben wird.
    Stellen Sie Ihre Seite doch auf Facebook, ich denke da werden Sie eine menge an Zuspruch und Unterstützung erfahren und auch Leute erreichen die vielleicht noch nicht selbst vor Ort waren.
    Ich würde mich freuen Ihre Seite und das Thema meinen Freunden näher bringen zu können.

    MfG Rolf Bahlinger

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