ForstBW lädt ein zum Thema „Holzernte und Bodenschutz“

ForstBW lädt alle Interessierten zu einer Exkursion zum Thema „Holzernte und Bodenschutz“ ein. Interessierte sollten sich zu der Exkursion anmelden, hierzu haben wir für unsere Leser die Einladung mit der Anmeldung auf diese Seite gestellt.

Einladung von ForstBW als pdf

Vertreter der Initiative werden natürlich ebenfalls teilnehmen.

Ein Gedanke zu „ForstBW lädt ein zum Thema „Holzernte und Bodenschutz“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren.

    ich nutzte die Gelegenheit am 7.2.2014 und nahm an Ihrer Exkursion zum Thema „Holzernte und Bodenschutz“ im Schönbuch teil.

    Die Veranstaltung war sehr informativ und zeigte großes Engagement der Verantwortlichen und der Referenten. Als „Laie“ konnte man dazulernen. Es wurde jedoch deutlich, daß auch die Zuständigen für die Holzbewirtschaftung sich sehr wohl
    bewußt sind, daß mit der aktuellen Vorgehensweise bei der Nutzung auch enorme Schäden sowie erhebliche ästetische Einschränkungen für Waldbesucher entstehen.
    Im Ergebnis wurde der Eindruck vermittelt, daß man es zwar bedauert, aber unter den vorgegebenen Nutzungsbedingungen kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. So hofft man halt auf den technischen Fortschritt bezüglich des Maschinen-
    parks, glaubt aber sehr überzeugt, derzeit alles nur mögliche für den Schutz und die Schönheit de Waldes zu tun.

    Dies darf aber nicht als Status akzeptiert werden. Zu offensichtlich kann jeder die negativen Folgen besichtigen und eine ständig zunehmende Beschleunigung der Beschädigungen beobachten. Die dauerhaften Bodenschäden sind in Fachkreisen offenbar nicht mehr umstritten.

    Es müssen also die Ausgangsbedingungen infrage gestellt und verändert werden. Nur dann sind Ihre qualifizierten Mitarbeiter vor Ort in der Lage, die Situation zu verbessern. Das bedeutet, daß Sie in der forstlichen Leitung und der Politik sich den Fragen nochmals ernsthaft stellen sollten.

    Einige kritische Anmerkungen zur Veranstaltung müssen doch noch erwähnt werden.
    -Auf die Fragestellungen im Auftaktreferat von Dr. Dietzfelbinger wurde überhaupt nicht eingegangen. Vermutlich hat sich daran leider niemand herangewagt.
    -Daß die unsäglichen Schäden durch die Rückegassen damit verniedlicht wurden, daß dadurch neue Lebensräume für die Gelbbauchunke entstünden, ist ein fast schon bösartiger „Witz“.
    -Daß Äste und Zweige bei der Wald und Wege-Bearbeitung komplett liegen bleiben wird mit dem erhalt der Bodennährstoffe begründet. Dies ist in Weg-Nähe mit Sicherheit so nicht haltbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rolf Benzinger

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