Morgenlicht am Horizont

Liebe Schönbuchfreunde,

es gibt Positives zu berichten. Kommentieren Sie trotzdem bitte weiterhin! Nur gemeinsam kommen wir voran.

Wir haben Mitglieder des Landtags über unser Anliegen informiert, es fanden erste Gespräche statt und wir finden Unterstützung. Mittlerweile gibt es als ersten Schritt eine „Kleine Anfrage“ an die Landesregierung zu den Holzerntemethoden im Schönbuch.

Wir schlagen der Grün-Roten Landesregierung aufgrund der inakzeptablen Folgen aktueller Ernteeingriffe vor, den Schönbuch als bundesweit gewähltes „Waldgebiet des Jahres 2014“ zum Gegenstand eines Modellversuchs naturnäherer Entscheidungswege bei der Auswahl der Erntemethoden und ihrer Umsetzung zu machen. Wir fordern den Schritt in die Zukunft.

Der Forstwirtschaft vor Ort soll dabei Raum gegeben werden zur Entwicklung eines standortabhängigen, schonenden Bewirtschaftungskonzepts ohne Renditevorgabe, das den Interessenausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Erholungsbedürfnis wieder ins Gleichgewicht bringt.

Eine Zusammenfassung unseres Anliegens finden Sie hier als Download-Datei im pdf-Format:

Initiative Schützt den Schönbuch Zusammenfassung

Gespannt warten wir auf die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage.

Wir streben zunächst keine Fachdiskussion über Maschinen an, sondern im ersten Schritt eine dringend notwendige Korrektur des aktuell praktizierten rücksichtslosen Einsatzes der Maschinen.

Eine Vorführung des grundsätzlich möglichen schonenden Einsatzes der verwendeten Erntemaschinen, wie sie ForstBW für Anfang Februar plant, halten wir nur dann für zielführend, wenn sichergestellt wird, dass diese Maschinen auch in der alltäglichen Praxis nur schonend eingesetzt werden. Die Bilder, die wir veröffentlichen, zeigen deutlich, dass momentan, unabhängig von der Wahl der Maschinen, bei der Holzernte extrem rücksichtslos vorgegangen wird. Genau hier liegt das Problem!

Es mangelt offenbar an politischen Rahmenvorgaben, die der Waldbewirtschaftung wirksame Grenzen setzen.

Der Schönbuch ist zum Teil im kommunalen Besitz, daher fordern wir die Bürgermeister und Gemeinderäte der Anliegergemeinden an dieser Stelle auf, sich konsequent für eine schonende Holzerntepraxis auf den in ihrer Verantwortung liegenden Flächen einzusetzen.

 

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